#3 Warum Retreats kein Urlaub sind – und warum jede Frau in ihrem Leben einmal eines besuchen sollte
Shownotes
✨Was wäre, wenn echte Erholung nicht im Außen beginnt – sondern in der bewussten Rückverbindung mit dir selbst?
In dieser tiefgehenden Episode von Herzvision – dem Female Growth Podcast spreche ich mit Schauspielerin, Künstlerin und Coach Caroline Scholze über ein Thema, das viele Frauen bewegt – und gleichzeitig oft missverstanden wird: Retreats.
Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum Retreats kein Urlaub sind, weshalb klassische Erholung häufig nicht nachhaltig wirkt – und warum bewusste Rückzugsräume für Frauen eine tief transformierende Kraft entfalten können.
Diese Folge ist eine Einladung, Retreats neu zu betrachten:
nicht als Wellness-Auszeit, sondern als Räume für Selbstreflexion, Heilung, Klarheit und innere Neuausrichtung.
In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
• Wer Caroline Scholze wirklich ist – jenseits von Rollen, Titeln und Öffentlichkeit
• Was Retreats eigentlich sind – und warum jede Frau mindestens einmal im Leben eines erleben sollte
• Warum viele Frauen aus dem Urlaub zurückkommen und sich trotzdem schnell wieder erschöpft fühlen
• Was in Retreats fast „wie von selbst“ geschieht, im Alltag aber oft keinen Raum findet
• Die besondere heilende Wirkung von Frauenräumen
• Was passiert, wenn Frauen nichts leisten, beweisen oder erfüllen müssen
• Ob Retreats auch für Frauen geeignet sind, die noch keine Erfahrung mit innerer Arbeit haben
• Warum Retreats eine präventive Kraft bei Stress, Überforderung und Burnout entfalten können
• Für welche Frauen Retreats – und unser Retreat – gedacht sind, und für wen ganz bewusst nicht
• Wie Frauen innere Zweifel erkennen und überwinden können, wenn sie spüren: Das ruft mich
• Woran du erkennst, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, dich für dich selbst zu entscheiden
💫 Unser gemeinsames Retreat
Ein zentraler Teil dieser Folge ist unser Herzensprojekt:
✨ Root, Release & Rise – A Women’s Soul Retreat
📍 Schloss Hohenfels
🗓 22.–24. Mai 2026
Wir sprechen darüber,
• warum dieses Retreat so einzigartig ist
• weshalb gerade jetzt der richtige Moment ist, dass Frauen sich bewusst Raum nehmen
• und welchen nachhaltigen Einfluss diese drei Tage auf das Leben der Teilnehmerinnen haben können
Dieses Retreat ist kein Wellness-Wochenende – auch wenn es sich gut anfühlen darf.
Es ist ein Raum für Frauen, die bereit sind, ehrlich hinzuschauen, loszulassen, sich neu zu verwurzeln und in ihre Kraft aufzusteigen.
👉 Early-Bird-Preis bis 14. Februar
Alle Infos zu dem Retreat findest du hier:
https://workshop.herzverbindung-coaching.de/root-release-and-rise
Diese Podcastfolge ist für dich, wenn du spürst, dass es Zeit ist, dich selbst wieder an erste Stelle zu setzen.
🎧 Hör rein. Fühl rein. Und trau dich, deiner inneren Stimme zu folgen.
Von Herzen,
deine Jasmin 💖
Herzverbindung Coaching
Transkript anzeigen
00:00:00: Willkommen bei
00:00:02: Herzvision,
00:00:03: deinem Female
00:00:04: Growth
00:00:05: Podcast.
00:00:06: Hier gibt es Notmachergeschichten von starken Frauen.
00:00:09: Mein Name ist Jasmin Abke.
00:00:11: Ich bin Female Business und Empowerment Coach von
00:00:14: Herzverbindung Coaching.
00:00:16: In diesem Podcast hörst du echte Geschichten von inspirierenden Frauen, die Ängste überwunden, große Schritte gewagt und ihre Herzensvision verwirklicht haben.
00:00:26: Freu dich auf authentische Lebensgeschichten, praktische Tipps und Impulse, die dich motivieren und Mut finden lassen, dein eigenes Potenzial zu entfalten und deiner eigenen Herzensvision zu folgen.
00:00:38: Immer mit Herz und einer großen Portion Wachstum.
00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Herzvision, dem Female Growth Podcast.
00:00:51: Und ich freue mich heute ganz besonders, denn ich habe eine wundervolle Frau bei mir zu Gast, mit der mich nicht nur eine gemeinsame Vision, sondern auch ein Herzensprojekt verbindet, nämlich die großartig wundervolle Karoline Scholze.
00:01:07: Wie schön, dass du heute da bist, liebe Karoline.
00:01:11: Ja, danke Jasmin für diese schöne Ankündigung, vor mich auch sehr hier zu sein.
00:01:16: Vielen, vielen Dank.
00:01:16: Vielen
00:01:17: Dank, ich freue mich.
00:01:18: Und für alle Hörerinnen, die dich vielleicht jetzt noch nicht kennen oder dich bisher vielleicht sogar aus einem ganz anderen Kontext kennen, nämlich vielleicht aus dem Fernsehen, liebe Caroline, magst du dich mal gerne so in ein paar Sätzen und in deinen eigenen Worten vorstellen?
00:01:37: Ja, also ich bin Karoline und ich bin im Grunde genommen Schauspielerin.
00:01:45: Viele Leute kennen mich auch daher, manche einer noch nicht und das ist auch in Ordnung.
00:01:49: Und ich bin, sage ich mal, wenn ich alle Rollen wegpacke von mir, also diese Schauspielerrolle und alles, was drumherum ist.
00:01:57: bin ich, glaube ich, trotz alledem ein sehr kreativer Mensch, sehr, sehr neugierig, sehr naturverbunden und sehr interessiert tatsächlich auch an der Weiterentwicklung meiner Person und an dem, was Menschen betrifft.
00:02:15: seit einiger Zeit sehr gut unterwegs, vielen Frauen zu helfen oder sie dabei zu unterstützen, wieder in ihre eigene Kraft zu kommen.
00:02:22: Ich habe auch die wunderbare Gabe, dass ich Bilder malen kann, dass ich, wenn ich mit den Menschen in Kontakt gehe, für Räume oder auch andere Wesen Bilder malen kann.
00:02:35: Wenn ich dich
00:02:36: ganz kurz an dieser Stelle unterbrechen darf, hier sieht man beispielsweise ein Steiner.
00:02:42: wundervollen Werke, was mich hier täglich auch in meiner Arbeit hier unterstützen und begleiten darf.
00:02:49: Genau und das mache ich halt nebenher noch und das gehört sehr zu mir.
00:02:53: Also das ist auch etwas, was ein großer Teil von mir ist.
00:02:55: Einfach diese diese Bilder zu empfangen, sie auszudrücken, sie weiterzugeben und Menschen damit wirklich eine große Unterstützung zu sein.
00:03:04: Und ja, ich bin einfach rundum kreativ und sehr daran interessiert, alle Eindrücke, die ich habe, auch immer in Ausdruck zu verwandeln, ob ich das jetzt mit Tanz mache oder mit der Stimme oder mit Bewegung einfach oder eben halt mit Farben oder Rollen.
00:03:18: Also das ist etwas, was mich sehr ausmacht und ich liebe es Mama zu sein.
00:03:24: Wunderbaren, lustigen Hund.
00:03:26: Und ja, frag mich, wenn du noch was wissen willst, im Moment fällt mir nicht mehr ein.
00:03:30: Ich fahre sehr gerne.
00:03:30: Ja, ich finde eigentlich, jetzt kam gerade tatsächlich ein bisschen der Teil zu kurz, worüber wir uns ja unter anderem auch kennengelernt haben.
00:03:41: Und zwar auch deine Rolle als Coach.
00:03:43: Also die wenigsten von dir wissen ja, dass du auch als Coach und vor allem... Hauptsächlich würde ich schon sagen, eher als Frauencoach unterwegs.
00:03:52: Also schon eher hauptsächlich würde ich auch sagen.
00:03:55: Vielleicht magst du darüber mal noch
00:03:57: was erzählen?
00:03:59: Ja, das kann ich.
00:04:00: Und zwar habe ich irgendwann gemerkt, dass ich... wirklich sehr, sehr gerne in Kontakt mit Menschen bin und auch häufig natürlich, wir reden viel als Frauen.
00:04:11: Ich war, wir sitzen da und also auch mit Kolleginnen, wir finden die gleichen Probleme oder es gibt immer wieder Spannung und denkst, boah, du hast das auch.
00:04:19: Und dann habe ich so gemerkt, dass viele Menschen und vor allen Dingen auch Frauen das wahnsinnig lieben, zu mir zu kommen und sich von mir Rat zu holen.
00:04:28: Und da ich sehr feinfühlig bin und sehr feinsichtig, kann ich wirklich sehr viel in den energetischen Feldern der Menschen wahrnehmen.
00:04:38: Und dadurch ist es so, dass ich nicht persönlich komme und sage, hey, versuch doch mal das und das, sondern ich kann in dem Feld tatsächlich wahrnehmen, was jeder Person einzeln helfen kann und auch hilft.
00:04:50: Und dann können wir daran arbeiten, neue Impulse setzen, Dinge aus dem Feld hinausnehmen, die Störfaktoren sind.
00:04:57: Und ja, das mache ich tatsächlich jetzt schon so seit fünfzehn Jahren und habe eine ganz große Bindung dazu.
00:05:08: Und ich sage mal, es ist mir wie so ein Herzensprojekt, dass ich da ... Ja, gemeinsam mit den Frauen auch Lösungen für sie finde und dass wir eben halt auch dieses Feld stärken.
00:05:21: Also das Feld für uns Frauen Cisterhood, finde ich ein ganz, ganz dolles Wort.
00:05:25: Und ich finde das auch ganz wichtig.
00:05:27: Und das möchte ich wirklich noch mal dazu sagen, für den Fall auch, dass Männer diesen Podcast hören oder eben halt Frauen, die auch mit Männern sind, weil ... Ich hab den Ahnung, wenn wir stark sind und nicht so verzweifelt nach Hilfe rufen, weil wir uns nicht gesehen fühlen oder weil wir innerlich im Krieg mit uns sind, dann haben wir eine viel größere Präsenz auch für unsere Männer da zu sein.
00:05:49: Und das brauchen die auch.
00:05:50: Das vernachlässigen wir immer.
00:05:51: Oder wir denken, okay, die Männer sind alle böse, weil das Patriarch hat.
00:05:56: Gut nachvollziehen, da gibt's Tausende Ebenen, über die wir auch reden könnten.
00:06:00: Aber ich finde, wenn eine Frau gestärkt ist, dann kann sie ganz anders auch ihrem Mann begegnen oder ihrem Sohn.
00:06:07: Das ist ja auch noch mal ein extra Thema.
00:06:09: Und deshalb habe ich so gemerkt, wow, da gibt es richtig Felder, die so wichtig sind, dass wir die klären und beackern.
00:06:17: Und das macht mir ganz großen Spaß.
00:06:19: Und ich merke halt auch, dass die Menschen, die zu mir kommen, unglaublich dankbar sind und das sehr, sehr feiern und sehr lieben.
00:06:26: Und das ist natürlich eine sehr, sehr besondere Aufgabe und bin ich wirklich auch sehr dankbar dafür, dass ich das machen darf.
00:06:32: Ja, voll schön, dass du das alles mit uns teilst.
00:06:35: Weil ich glaube, die meisten, die dich kennen, denken jetzt gerade, wow, was ist das jetzt für eine Karoline?
00:06:40: Ja,
00:06:41: ich denke, das ist manchmal
00:06:41: auch so so hoch.
00:06:43: Ich habe es tatsächlich auch noch nicht häufig geteilt.
00:06:45: Das ist alles so mundpropagandermäßig, so immer so gefloated.
00:06:49: Aber jetzt merke ich, dass es auch Sinn macht, gerade durch den Kontakt mit dir auch.
00:06:53: Und wir eben halt uns da kennengelernt haben vor anderthalb Jahren und diese Vision miteinander haben, dass das einfach sinnvoll ist, das jetzt noch ein bisschen mehr in die Welt zu tragen.
00:07:02: Ja, unbedingt.
00:07:03: Und ich möchte ja hier an der Stelle auch noch teilen, ich kenne dich ja ausschließlich nur von dieser Seite.
00:07:09: Und für mich ist es... so normal mit dir so zu sein und wir haben ja eine ganz ganz besondere Verbindung.
00:07:16: einfach auch, möchte ich an der Stelle mal noch sagen und ich kenne dich ja von der anderen Schauspielseite gar nicht.
00:07:23: Ich habe dich da ja erst viel später kennengelernt, als wir uns ja bereits schon kannten und hätte ich glaube ich jetzt erstmal nur deine Schauspielseite gekannt, hätte ich das jetzt glaube ich erstmal so gar nicht fassen können, dass du so unterwegs bist.
00:07:38: Im positivsten Sinne wohl bemerkt.
00:07:41: Ja, ich dachte einfach,
00:07:43: dass da so zwei Seiten einfach auch in dir sind und trotzdem gehört einfach alles zu dir und ist so wichtig.
00:07:50: Ja, also das ist für mich tatsächlich auch am Anfang so ein bisschen wie so eine kleine Diskrepanz gewesen, weil ich so dachte, hey, ich verstehe es gerade selber nicht, warum das alles zu mir kommt, diese Information und ich da noch ein neues Feld aufmache.
00:08:02: Auch dann mit dem Malen dachte ich, hey, muss ich mich jetzt entscheiden, entweder oder.
00:08:05: Aber ich habe jetzt so gemerkt, dass es einfach unglaublich kraftvoll ist, zu sagen, hey, nein.
00:08:10: diese Feindfülligkeit für Rollen und auch Sachen darzustellen, ist genauso wertvoll und vor allen Dingen auch wichtig für mich, weil ich damit auch wieder Menschen berühre.
00:08:19: Also das ist so ein, ja, und dann habe ich gedacht, ich mache jetzt nicht entweder oder, sondern sowohl als auch und nehme dieses ganze große Paket und lebe das einfach und das macht mich sehr, sehr glücklicher.
00:08:29: Ja, ja.
00:08:31: Ich glaube, dass genau, dass du diesen Anteil jetzt in dir quasi zuläs zu leben.
00:08:37: Ich glaub, das macht dich einfach auch so besonders als gute Schauspielerin.
00:08:43: Ja,
00:08:43: genau.
00:08:43: Das sagen wir.
00:08:46: Lass mir jetzt mal so stehen.
00:08:48: Ich danke dir ganz herzlich.
00:08:50: Und Caroline, wir sprechen ja heute über das Thema Retreats.
00:08:55: Über diese ganz, ganz, ganz besonderen Räume, die Frauen oft, ja, kann man schon sagen, so tief berühren.
00:09:02: und einfach auch verändern.
00:09:04: Und vielleicht fragt sich jetzt so die eine oder andere Hörerin, die da gar nicht in dieser Richtung unterwegs ist, die sagt jetzt so, Retreats?
00:09:13: Was sind denn eigentlich Retreats?
00:09:15: Und ja, weshalb sollte denn vielleicht meiner Meinung nach sogar jede Frau mal ein Retreat besucht haben?
00:09:22: Was würdest du
00:09:23: da drauf antworten?
00:09:26: Oh, das ist eine sehr gute Frage, weil ich tatsächlich auch mir gerade ein kleines Retreat gegönnt habe.
00:09:34: Man sieht es im Hintergrund.
00:09:35: Genau, also ich bin nicht bei mir zu Hause, sondern ich bin gerade in einem sehr speziellen Ort, wo ich mich tatsächlich zurückziehen kann.
00:09:43: Also das heißt ja, kommt ja aus dem Latein, wie du weißt.
00:09:47: Und... heißt sozusagen Retrahere, wie man das so schön sagt.
00:09:52: Und das heißt zurückziehen.
00:09:54: Und ein Retrit ist eben halt tatsächlich ein Rückzugsort.
00:09:57: Und nicht nur, dass man den Ort wechselt, sondern dass man eventuell auch wirklich guckt, wo kann ich mich zurückziehen auch in mir.
00:10:04: Und wo finde ich einen Raum in mir, wo ich wieder Kraft schöpfe, wo ich in die Stille gehe, wo ich etwas begreifen kann auch über mich und wo ich mal alles andere ablegen kann.
00:10:16: Also es gibt das ja schon seit Jahrtausenden.
00:10:19: Ich glaube, im Buddhismus haben sie angefangen, Nonnen und Mönche und was weiß ich nicht alles.
00:10:24: Und im Buddhismus sind sie auch immer zehn Tage in Stille gegangen, um sich wieder zu erden und zu ihrer Mitte zurückzukommen, damit sie kraftvoll bleiben, damit sie eben halt aus sich heraus wirken können.
00:10:35: Und insofern ist es das, was ... dieses pure Retreat, also dass man wirklich auch viel über sich begreift oder sich auch vielleicht einfach nur erholt, ja, aber eben halt etwas nachhaltiger erholt.
00:10:49: Das ist ein wahnsinnig wertvolles Juwel, was man eigentlich jeden Wünsch der, dass er die Zeit und den Raum dazu finden kann.
00:10:57: Da sprechen wir ja gleich auch noch, werde ich dich auch noch was dazu fragen.
00:11:02: Was bedeuten denn Retreats für dich ganz persönlich?
00:11:05: Und was fasziniert dich an diesen ganz bewussten Rückzugsorten?
00:11:09: Ich mein, du hast dich ja jetzt gerade selbst in einen Rückzugsort begeben.
00:11:15: Was fasziniert dich daran?
00:11:17: Also, mich fasziniert, dass man, wenn man es wirklich so begreift wie ich das auch tue, dass man sich ganz bewusst dazu entschließt.
00:11:31: einen Schritt zu gehen, wenn zum Beispiel das Leben um einen herum zu laut wird, zu viel, zu viele Entscheidungen oder auch so viel Chaos um einen herum, dass man gar nicht weiß, wie ist denn jetzt mein Weg oder neu beginnende Veränderung?
00:11:46: oder es gibt ja so unglaublich viele Stufen.
00:11:49: und wenn man dann sagt, ich kann mich zurückziehen und mal genau hinschauen, in Stille.
00:11:58: was ich möchte oder wo Antworten zu mir kommen und wo ich Raum für mich habe.
00:12:03: Also viele Leute sagen dann so, wenn ich irgendwo sitze und den stille, da muss ich gleich ein Fernseher anmachen oder Radio, weil dann ist mein Kopf und er redet und er quirl sich darum.
00:12:14: Und das vermeidet man oder ich vermeide das dringend bei einem Retreat.
00:12:18: Da gibt es so wenig wie möglich, sag ich mal, Eindrücke von außen.
00:12:25: Also ich mach natürlich kein Fernseher, kein Radio und nix an, sondern ich gucke wirklich, wie kann ich mich selber stärken, wie kann ich reflektieren, wie kann ich in die Reflektion gehen oder in das Erholen, das brauche ich.
00:12:37: Ich komme wieder viel mehr ins Spüren, was sind meine Bedürfnisse, nur meine.
00:12:42: Meine eigene nichts, was mir von außen irgendwie übergestürmt wird.
00:12:45: Nein,
00:12:45: überhaupt nicht.
00:12:47: Genau, weg von allen Rollen.
00:12:49: Also, es gibt ja nicht nur ich als Schauspielerin Spielrolle, sondern es spielen ja wirklich, du spielst eine Rolle als Ehefrau, als Mama, als Geliebte, als Coach, als, was weiß ich, Pferdeflüsterin.
00:13:00: Also es gibt ja tausend, tausend Rollen, die wir alle täglich spielen.
00:13:05: Und wenn ich in einen Retreat gehe, egal, ob das gefühlt ist oder für mich alleine, dann bin ich ich und dann komme ich dann mit mir an.
00:13:13: Und mit sonst nichts.
00:13:14: Und das darf auch alles sein.
00:13:16: Und das finde ich das Besondere.
00:13:18: Dass der Raum dafür da ist, dass ich mit all meinen Emotionen und mit allem, was dazugehört, sein
00:13:23: darf.
00:13:24: Und was mir jetzt als Impuls gerade auch noch kommt, also diese Stille.
00:13:30: Also ich erlebe das auch ganz oft, wenn ich mir mal erlaube, wirklich in die Stille zu gehen.
00:13:35: Ja.
00:13:36: Am Anfang ist der Kopf sehr laut, weil wir aus dem Außen kommen und es ist einfach alles.
00:13:41: so viel, gerade jetzt auch in dieser Zeitqualität, die jetzt einfach gerade da ist.
00:13:46: Es ist so unfassbar laut, dass man manchmal denkt, einem zerplatzt der Kopf und aber genau das einmal auszuhalten, dass eben der Kopf mal laut ist und dadurch zu gehen.
00:14:02: Und dann kommt die Stelle und dann passiert pure Magie, oder?
00:14:06: Kannst du das bestätigen?
00:14:08: Das kann ich sehr bestätigen, genau.
00:14:10: Und es ist natürlich, also ich finde immer, man darf auch sagen, dass das in dem Weg ist.
00:14:15: Das ist nicht so, dass es so, ja, jetzt dauert es fünf Minuten, dann ist der Kopf frei und dann kommt stiller.
00:14:20: Nein, so.
00:14:21: Man darf sich schon ein bisschen geduldig begleiten, also sich selber oder sich auch wirklich begleiten lassen, weil es einfach, ja.
00:14:31: Viel ist, was wir auch ansammeln mit den Jahren.
00:14:34: Also wenn man jedes Jahr einmal in den Retreat geht, dann ist man da schon in Übungen.
00:14:38: Aber wenn man das jetzt zum allerersten Mal macht, dann sollte man nicht erwarten, dass in fünf Minuten die Stille kommt und dann pure Magie passiert.
00:14:45: Also ich denke, wir dürfen den Weg auch benennen, dass das ein bisschen ...
00:14:49: Ja, und auch die Erwartungshaltung, die da drunter liegt, einfach mal loslassen, oder?
00:14:54: Ja,
00:14:54: total.
00:14:56: Das habe ich am Anfang gemerkt, dass ich dachte, jetzt habe ich Ruhe, jetzt beglebe ich alles ganz schnell.
00:15:01: Jetzt kommen die Antworten zu mir.
00:15:03: Super, alles toll.
00:15:05: Und da war die Erwartung, da war die Ungeduld nicht so.
00:15:08: Okay, Karolina, lass einfach alles los.
00:15:10: Es bringt nichts.
00:15:11: Und dann geht es eigentlich erst los.
00:15:15: Ich glaube, was mir jetzt gerade noch so einfällt, was auch so wichtig ist.
00:15:20: das alles einfach auch mal zuzulassen, was da dann hochkommt.
00:15:23: Weil oft ist es ja so, dass gerade im Alltag, wenn wir ja wirklich dazu getrimmt sind, gerade wir Frauen, das muss man einfach so sagen, wirklich durchzuhalten, ständig zu tun und ständig zu machen, da nehme ich mich tatsächlich nicht aus, dass man da wirklich auch mal die Bereitschaft
00:15:42: hat,
00:15:43: zu sich selbst zu sagen, ich bin jetzt mal bereit, nichts wegzudrücken.
00:15:48: wirklich zu schauen, was will da jetzt gerade einfach auch gesehen werden, in diese Akzeptanz zu gehen.
00:15:54: Weil, wenn man das mal verstanden hat, was für ein Riesengeschenk da dahinter liegt, was sich eben zeigen will, ich glaube, dann passiert auch so wirklich diese Transformation, die man sich da eigentlich wünscht.
00:16:07: Ja, absolut, ist das so schön beschrieben.
00:16:10: sind wir vielleicht tatsächlich schon ein bisschen abgeschwiffen und ein bisschen schon zu weit gegangen.
00:16:16: Ich wollte ich nämlich vorher
00:16:17: noch fragen,
00:16:18: dass ja viele Frauen, die fahren ja in den Urlaub, die kommen dann zurück, sie sind vermeintlich erholt und bereits am ersten Arbeitstag ist diese Erholung bereits schon komplett weg.
00:16:31: Ich kenne das total von früher.
00:16:35: Erster Tag Büro, ich war direkt schon gekillt.
00:16:39: Warum glaubst du, ist das so bei so einem klassischen Standardurlaub?
00:16:45: Oh, weil ich glaube, dass viele Leute einfach sagen, endlich Urlaub, jetzt lass ich alles sein.
00:16:52: Und einfach die Dinge nur kurz beiseite schieben und sagen, okay, ich muss mich gerade um nichts kümmern, um kein Essen, um kein Trinken, um die Kinder vielleicht nur ein bisschen, um meinen Mann auch gerade mal nicht.
00:17:04: Jetzt darf ich mich nur hinsetzen und lesen.
00:17:08: Und das weiß ich.
00:17:11: Das ist dem Meer lauschen oder trinken, feiern, tra-la-la gehen.
00:17:16: Und das ist etwas, was völlig legitim und total in Ordnung ist.
00:17:21: Aber natürlich hört man Radio, kommt mit Fernsehen, kommt auch mit Medien in Kontakt, ob man das möchte oder nicht.
00:17:28: Also du nimmst dich mit, mit all dem Ballast, den du hast, du stellst diesen Rucksack nur mal für einen Momentchen ab.
00:17:35: So.
00:17:36: Und ... Wenn du halt wieder arbeiten musst oder nach Hause fahren musst, dann nimmst du diesen großen Rucksack einfach wieder mit.
00:17:43: Auf dem Rückflug siehst du dir den schon ab.
00:17:45: Genau.
00:17:46: Und dann, ja, dann hast du den zu Hause stehen, diesen Rucksack und dann geht das alles wieder von vorne los.
00:17:52: Und du hast nicht wirklich reingeguckt und gedacht so, hey, was könnte ich vielleicht einfach gar nicht.
00:17:57: mehr brauchen aus diesem Rucksack.
00:17:59: Wo könnte ich da mal hinkucken?
00:18:00: Ich packe den einfach mal komplett aus und gucke, was ich hier lassen kann oder ich schütte den richtig aus.
00:18:05: Das glaube ich hier so ein bisschen der Unterschied zu einem Retreat.
00:18:08: Aber in den Urlaub zu fahren ist trotzdem was Wunderschönes und ich gönne es jedem.
00:18:13: Aber genau, deshalb das glaube ich, weil ich kenne auch viele Freunde, die von mir sagen, oh, geht's wieder los und dann wird die übel.
00:18:20: Dann kriegen sie Herzrasen, sind wieder, oh, scheiße, jetzt arbeiten und dann ins Büro und ich mag den nicht oder dann auf die Baustelle und das machen.
00:18:29: Das kenne ich ja so nicht, tatsächlich, weil ich mir meinen Beruf so abgetauscht liebe und wenn ich weiß, es steht ein neues Projekt an, dann ist er so, oh Gott, morgen geht's endlich los.
00:18:39: Oder ich darf wieder ein neues Bild malen oder jetzt ein schönes Wochenende für Frauen vorbereiten.
00:18:45: Das ist was anderes.
00:18:46: Ich kenne das wirklich nicht, aber ich habe wahnsinnig viele Menschen und auch Coaches und Klientinnen, die das wirklich haben, dieses Problem.
00:18:54: Auch die sagen, hey, wir sind im Urlaub und das funktioniert mit meinem Mann oder meinem Sohn und dann kommen wir nach Hause zurück.
00:18:59: Und das ist ein Disaasler.
00:19:02: Das ist eben halt, wenn ich nicht hinschraue und nichts mache, sondern wirklich nur Urlaub von allem nehme, das völlig okay ist.
00:19:10: Aber das ist, glaub ich, aus meiner Sicht.
00:19:13: Man bringt sich ja selber trotzdem immer wieder mit nach Hause.
00:19:16: So sieht es aus.
00:19:18: Kann ich auch total bestätigen aus meiner Arbeit.
00:19:22: Und ... Lass uns jetzt mal so ein bisschen zurückblicken.
00:19:27: Weißt du eigentlich, woher so dieses Konzept des Retreats ursprünglich kommt?
00:19:32: Also und warum Menschen sich schon seit Jahrhunderten bewusst diesen Raum nehmen, um sich zurückzuziehen?
00:19:39: Hat das vielleicht auch irgendwie einen religiösen Hintergrund?
00:19:41: oder du hast dich ja mit dem Thema ein bisschen näher
00:19:44: auch beschäftigt?
00:19:45: Ja, aber ich bin jetzt nicht so tief eingetaucht, um zu sagen, oh, da kann ich jetzt wirklich ganz fundiertes Wissen hergeben.
00:19:52: Es ist wirklich so, dass es Also, was ich weiß, ist, dass es jetzt so in den Siebzigerjahren des letzten Jahrhunderts losging, dass Frauen in der Art, wie wir dieses Retreat kennen, dass sie eben halt sagen, ja, okay, sie brauchen Räume, wo sie wirklich mal nur sich sein können und wo sie auch ein bisschen von diesen patriarchalen Strukturen sich eben halt erholen wollten.
00:20:14: Und im Buddhismus ist es eben halt tatsächlich so, wie ich es vorhin schon gesagt habe, dass sie immer wieder in Stille gehen und wirklich auch in ihrer Achtsamkeit zu bleiben und in ihr Wachstum zu kommen und nicht sich ständig zu zerfleddern.
00:20:27: Und das ist damals schon so gewesen.
00:20:28: Heutzutage ist diese Zerfledderung ja noch viel, viel, viel intensiver, weil die Eindrücke, die wir bekommen und die Zeit, die sich gerade in dieser Zeit in der besonderen Zeit, in der wir uns befinden, die sich so schnell dreht und entwickelt, dass wir gar nicht hinterherkommen mit unseren Systemen, mit unseren Energiesystemen, mit unseren Nervensystemen und sich da immer mal wieder rauszunehmen und wirklich in die Kraft zu kommen.
00:20:52: Und früher in den ganzen religiösen Zusammenhang ging es auch immer wieder um Reinigung, also dass ich mich reinige, dass ich wieder die Reinheit durch mich fließen lasse, dass ich etwas Ja, etwas tue in mir, dass ich Ballast ablege, dass ich ja der Erleuchtung oder wie auch immer näher komme, aber dass ich wirklich schaue, hier bin ich und hier darf ich sein.
00:21:15: Und ja.
00:21:17: Und das ist dann transformativ.
00:21:19: Also das ist was anderes als Urlaub.
00:21:20: Das ist wirklich ein Beschäftigen mit sich selber und mit dem, was da in einem drin ist.
00:21:26: Wenn dir das als Antwort reicht?
00:21:28: Ja,
00:21:28: du hast sogar schon meine zweite Frage im Prinzip beantwortet.
00:21:34: Und was würdest du sagen, was beobachtest du bei Frauen, sobald sie merken, also sie kommen angenommen auf einem Retreat an und sie merken, ich muss hier nichts leisten, ich muss hier nichts beweisen, ich muss nichts erfüllen.
00:21:50: Was glaubst du, was verändert sich dann für die Frauen?
00:21:54: Also im ersten Moment ist es etwas, was ich so mitbekommen habe, dass sie es erstmal gar nicht fassen können.
00:22:02: Also es ist gar nicht so leicht, es loszulassen und zu sagen, wie ich muss jetzt hier nichts.
00:22:08: Und wenn sie dann in die Entspannung gehen und schauen, was der Körper will, was dieses Feld um sie herum will und sie plötzlich spüren, dass sie ganz anders atmen.
00:22:20: Also es ist ja so, dass wenn wir atmen, wenn wir kurz in die Meditation gehen oder einfach erst mal uns auch schütteln und alles rauslassen, dass auch der Cortisol-Spiegel im Körper sinkt und dadurch passiert schon was anderes.
00:22:33: Da verändert sich die Atmung, verändert sich die Wahrnehmung und wenn du dann geführt wirst in einem Retrit und dann spürst, ach krass, das ist mein Bedürfnis.
00:22:43: Das wusste ich gar nicht mehr, das habe ich vergessen.
00:22:45: Ich habe vergessen, dass ich früher gern gesegelt bin.
00:22:47: Dabei war das mein aller aller liebstes.
00:22:50: Also da kommen plötzlich Juwelen und Erinnerungen hoch und man wird ja so süß und sanft, sage ich mal wieder, wird das an die Oberfläche geführt, das Ja, manche wirklich den Eindruck haben sie erinnern sich zurück an ihre Essenz.
00:23:04: Und da das dann gestärkt zu bekommen und so wieder ins Leben zu gehen, weil das nehme ich ja mit.
00:23:10: Das weiß ich ja.
00:23:11: Dann weiß ich, was sind meine Bedürfnisse.
00:23:13: Dann weiß ich, wie ich richtig atme.
00:23:16: Dann bin ich ja richtig einmal so wie gehoben.
00:23:20: So weiß ich meine.
00:23:21: Ich weiß total, was du meinst und auch dieses sich erinnern, weil ich bin ja der Meinung, Wir kommen ja alle auf diese Welt und es ist ja bereits alles in uns.
00:23:32: Es ist ja, es ist ja schon alles da.
00:23:35: Und umso älter wir werden, umso mehr wird uns aufgeladen im Außen.
00:23:39: Und ich würde es auch tatsächlich so bezeichnen, dass dieses Retreat dazu da ist, einmal komplett.
00:23:46: alle Schichten von sich einmal abzuwerfen und dann hinzuschauen, was bleibt denn da noch übrig, wenn ich mal alles ablege, alle Rollen, alle Erwartungen, meine eigenen Erwartungen an mich, die Erwartungen von außen, die mich irgendwie treffen.
00:24:04: Was ist denn da eigentlich noch da und was stirbt mich?
00:24:08: Was macht mich glücklich?
00:24:10: Was will ich eigentlich?
00:24:12: Weil oft sind wir ja so auf dieser Autobahn das Leben und rasen da so schnell drauf, dass wir links und rechts gar nicht mehr die Natur erkennen können, die Bäume oder sonstiges.
00:24:25: Wir können da ja gar nichts mehr wahrnehmen.
00:24:27: Wir haben nur diese Straße im Blick, weil wir Frauen ja auch so getrimmt worden sind, sag ich jetzt mal.
00:24:36: Und das fällt dann da alles weg.
00:24:42: Wenn der Raum dafür da ist und das gut gehalten wird, dann kann man das sogar wirklich relativ schnell erst mal loslassen und dann auch finden, was einen da in der Essenz ausmacht.
00:24:55: Was passiert deiner Meinung und deiner Erfahrung nach in einem Raum nur unter Frauen?
00:25:03: Also wenn nur Frauen miteinander sind, was im Alltag oder so im gemischten Kontext eigentlich kaum möglich ist.
00:25:12: Also, wenn der Raum dafür da ist, dass sie sich wirklich wahrhaft begegnen, dann passiert das, was ich vorhin Sisterhood genannt hatte.
00:25:20: Also, dass man wirklich merkt, wie verbunden man ist.
00:25:23: Wir haben ja auch als Frauen eine so enorme Kraft überall in uns.
00:25:33: Ich arbeite auch viel mit Schakren, wenn wir in unser Wurzelchakra gehen und da einfach reinspüren.
00:25:40: Viele Leute haben gar keinen, oder viele Frauen haben auch gar keinen Zugang mehr dazu.
00:25:44: Aber wenn wir jetzt sagen, wir sitzen miteinander und wir verbinden uns und wir fühlen einfach nur mal in unseren unteren Bauch rein, was dafür Räume entstehen dürfen und können.
00:25:55: Und das verbindet uns Frauen alle.
00:25:59: zu sagen, wir sind jetzt mal, müssen mal nicht schön sein, müssen mal nicht gefallen, sondern wir dürfen einfach auch ganz pur und ungeschminkt hier existieren.
00:26:13: Und wir dürfen auch, wenn es kommt, lauter machen oder laut atmen oder auch die Tränen loslassen.
00:26:18: Wir müssen nicht stark sein, wir müssen nicht funktionieren.
00:26:21: Und wir haben das Alle.
00:26:22: Und ich glaube, im Grunde genommen auch, dass Männer so ein Thema haben.
00:26:26: Aber wenn du mich jetzt wirklich ganz speziell nur nach Frauen fragst, ist es so, dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass auch manche Frauen untereinander, wenn wir jetzt gegen Übersitzen in einem Kreis zum Beispiel und uns ganz lang in die Augen schrauen, oder also es gibt ja immer wieder Energien, die sich anziehen, die miteinander schwingen, wo wir in Resonanz gehen, sich so unterstützen, durch ihr Pures sein, da muss nicht mal ein Wort fallen.
00:26:48: Das ist so schön.
00:26:50: Also da kommen wir an Ebenen.
00:26:52: die wir so gar nicht benennen können, so leicht.
00:26:56: Sondern wir gehen ins Fühlen, wir gehen wieder ins Empfang, was unser ursprüngliches Wesen ist in der Weiblichkeit.
00:27:02: Wir können uns da ausbreiten.
00:27:04: Und der Raum in einer Gruppe wird natürlich gestärkt, wenn alle Frauen mitmachen.
00:27:09: Also je mehr wir dann sind, desto größer ist dieses, oh mein Gott, wir sind eine Einheit.
00:27:16: Also das ist so ein... heilsames Gefühl für jede und für jedes Nervensystem.
00:27:24: Ja, also das ist klar.
00:27:26: Das können auch Trigger passieren, bin ich ganz ehrlich.
00:27:28: Aber wenn man hinguckt, warum sind die denn da?
00:27:31: Dann liegt auch darunter wieder etwas, was ein großes Geschenk ist und was viel viel Heilung bringt.
00:27:38: Ja, ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Klientin, was ich neulich hatte, der ich auch zum Thema Retreat was erzählt habe.
00:27:45: Und ich habe ihr gesagt, dass man so ein Retreat überhaupt nicht mit irgendwelchen anderen normalen Räumen vergleichen kann, weil du als Frau in diesen Raum reinkommst mit Themen und erst mal sind diese Frauen ja wild fremd, man kennt sich ja erst mal nicht.
00:28:07: Und nach zwei Minuten steigst du da ein mit Themen, die du wahrscheinlich nicht mal bereit bist, deinem Partner zu erzählen, den du seit, mit dem du wahrscheinlich zwanzig Jahre schon zusammen bist.
00:28:20: Ja.
00:28:20: Da kommen Themen hoch, wofür du mit denen du wahrscheinlich nicht mal mit deiner besten Freundin drüber sprechen würdest, ne?
00:28:27: Also kann natürlich schon sein.
00:28:30: Ich bin ein sehr offener Mensch und ich möchte auch gerne mit meiner besten Freundin reden können, aber du hast schon recht.
00:28:36: Also ich würde auch nicht ganz sagen, vielleicht nicht nach zwei Minuten.
00:28:39: Ich würde ein bisschen mehr Raum geben.
00:28:42: Aber du hast natürlich recht, dass wir an Sachen kommen, wo man auch mutig sein muss hinzuschauen.
00:28:49: Also wo man sagt, okay, ich möchte Veränderung.
00:28:51: Also gehe ich auch den Weg der Veränderung.
00:28:53: Also gehe ich... Und gucke, was liegt denn hierfür rum oder auf meinem Weg?
00:28:59: Wenn du jetzt sagst.
00:29:01: Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man sich bei so einem Retreat auf einer ganz anderen Ebene begegnet.
00:29:07: Ja, du öffnest dich ganz anders und du begegnest dich auch ganz anders, weil der Raum geschützt ist und weil nichts nach außen dringt und du, wenn du bereit bist, da einen Riesenpotenzial zur Verfügung hast.
00:29:18: Ja.
00:29:21: Viele Frauen, die fragen sich jetzt vielleicht so, ist so ein Retreat überhaupt was für mich?
00:29:26: Und würdest du sagen, Retreat sind auch für Anfängerinnen geeignet, also für Frauen, die sich vielleicht noch gar nie mit Persönlichkeitsentwicklung und innere Arbeit beschäftigt haben?
00:29:38: Ja, ich glaube, wenn sie etwas über dieses Retreat lesen oder hören, Und sich gerufen fühlen, also denken, das ist nicht voll spannend, ich möchte mich auch entwickeln oder ich möchte, dass auch da Veränderung reinkommt oder ich möchte auch gerne mal so einen Raum von Cisterhut oder von Frauen erleben, wo so eine enorme Kraft existiert, dann auf jeden Fall.
00:29:59: Also wenn das sozusagen man sagt immer so schön intrinsisch angetrieben ist oder wirklich man mit dem Herzen fühlt, ich möchte dabei sein.
00:30:06: dann klar, irgendwann musst du beginnen und da bist du als Anfängerin genauso willkommen wie, als wenn du das schon fünf oder zehn mal gemacht hast.
00:30:14: Und das ist etwas, da würde ich sagen, auf jeden Fall, auf jeden Fall.
00:30:19: Kann ich auch nur unterschreiben.
00:30:23: Und ja, jetzt haben sich die Zuschauer bestimmt ja schon gedacht, wir beide haben uns letztes Jahr dazu entschieden, selbst einen solchen Raum zu kreieren und zu öffnen.
00:30:34: Und zwar genauer gesagt vom Zweihnzwanzigsten bis Vierundzwanzigsten Mai diesen Jahres auf dem wunderschönen Schloss Hohenfels am Bodensee.
00:30:47: Ja, lass uns doch mal gerne kurz über unser Retreat sprechen, was diesen wundervollen Namen hat, Roots Release and Rise a Women's Soul Retreat.
00:30:58: Was
00:30:58: macht unser Retreat aus deiner Sicht so besonders und wie unterscheidet es sich vielleicht von anderen Retreats?
00:31:10: Also erst mal geht es in unserem Retreat ja wirklich Darum diesen Weg zu gehen, also, dass wir wirklich genau gucken, wo ist unsere Wurzel?
00:31:19: Was kann wir hinter uns lassen?
00:31:21: Wo stärken wir uns selber?
00:31:23: Und dann ist es ein bisschen, wenn wir das getan haben, drücken wir wie auf so einen Knopf und sagen, okay, was ist jetzt das, was ich zeigen möchte?
00:31:32: Und dann geht es um die Integration.
00:31:34: Und was ich sehr besonders finde, ist, dass wir das sehr naturverbunden machen, dass wir das unglaubliche Glück haben.
00:31:43: auch mit deinen Pferden in Kontakt zu kommen, dort mit diesen wunderbaren Wesen arbeiten zu dürfen.
00:31:51: Dann, dass wir auch den Ausdruck, den kreativen Ausdruck eines jeden Menschen finden werden oder einer jeden Frau, die dabei ist, dass wir mit Musik arbeiten und dass wir wirklich tief, tief tauchen, um dann neu aufzutauchen.
00:32:09: Vielleicht möchtest du noch was dazu sagen, aber das fühle ich gerade, dass das so ein besonderer Raum ist, der da gehalten werden wird.
00:32:16: Ich glaube, dem ist gar nichts mehr hinzuzufügen.
00:32:21: Vielleicht noch einen Punkt.
00:32:24: Wir beide haben einen sehr hohen Qualitätsanspruch, was alles angeht.
00:32:32: Die Location ist eine Traumlocation.
00:32:36: Es gibt ein fantastisches Essen.
00:32:39: sehr qualitativ hochwertig, worauf wir auch sehr viel Wert legen.
00:32:44: Auch du warst ja bereits bei mir am Pferdehof, meine Pferde, auch diese Location ist wunderschön.
00:32:51: Das ist tatsächlich, ja, also ich würde denken beides, dein Pferdehof und auch dieses Schloss.
00:32:58: Ich war, ich habe das Glück gehabt, beides sehr intensiv erleben zu dürfen und das sind Kraftorte.
00:33:04: Also das ist pure Kraft, die wir da schöpfen können, schon alleine aus den Orten.
00:33:10: Ja, und ich finde, es ist einfach wichtig zu erwähnen, weil ich einfach finde, dass es gibt ja auch andere Retreats, wo man beispielsweise in einer Hütte schläft und so.
00:33:21: Und beides
00:33:22: kann auch wundervoll sein.
00:33:23: Genau, und
00:33:24: beides ist total wundervoll.
00:33:27: Und trotzdem finde ich es total erwähnenswert, dass das bei uns einfach besonders ist, dass wir da wirklich an einer sehr anspruchsvollen Qualität einfach anknüpfen von A bis Z. Wir machen da ja auch, wie gesagt, am ersten Tag.
00:33:42: Also, wir haben uns so tolle Sachen dafür ausgedacht.
00:33:46: Wir sind,
00:33:46: wie fällt gerade ein, Yasmin, wir sind auf einem Schloss.
00:33:49: Ja, genau.
00:33:50: Da können die Königinnen geboren werden.
00:33:54: In unserem Retreat.
00:33:55: Richtig.
00:33:55: Wir sind nicht nur auf einem Schloss.
00:33:57: Wir machen so kraftvolle Kakao-Zeremonie.
00:34:02: Wir machen wirklich, wir gehen... Wir gehen in die Arbeit mit meinen Pferden.
00:34:07: Wir machen ein Handpanworkshop.
00:34:09: Wir machen Körperarbeit, Bewusstseinsarbeit.
00:34:14: Es ist das Rundumbaket.
00:34:15: Wer sich dafür entscheidet,
00:34:17: darf
00:34:18: vor allen Dingen, das finde ich ganz wichtig zu erwähnen, bekommt auf jeden Fall ganz viele... Werkzeuge an die Hand, die auch in dem Nachhinein noch wirken.
00:34:29: Und wir haben uns auch entschieden, dass wir hinterher noch zwei Zoom-Sessions machen, dass es dann Q&As gibt oder dass es eben halt auch dort nochmal in die Integration geht, dass man begleitet wird, dass man nicht nur sagt, okay, das waren jetzt diese Tage und jetzt muss ich sehen, wo ich damit bleibe, sondern das Fragen gestellt werden können.
00:34:45: Wie kann ich in meinem normalen Umfeld wenn ich wieder zu Hause bin mit all dem Stress oder so.
00:34:50: Wie kann ich damit umgehen?
00:34:52: Wo kann ich welche Übungen richtig gut anwenden, die wir gelernt haben?
00:34:56: Also, es ist ein bisschen, die kriegen auch einen kleinen Werkzeugcover mit nach Hause, wo sie dann wirklich sagen können, hey, ich bin die neu geborene Königin auf dem Schloss.
00:35:05: Und können auch so nach Hause reisen.
00:35:07: Und ich glaube, das ist auch für alle Frauen, die Mütter sind, so wertvoll, weil sie eine viel größere Präsenz und auch ... Resilienz oder Gelassenheit ihren Kindern und ihrer Familie gegenüber haben.
00:35:19: Und ich finde als ein wirklich sehr wertvolles, was da passieren wird.
00:35:26: Ich freue mich da richtig toll drauf, ehrlicherweise.
00:35:28: So richtig toll.
00:35:28: Ja, ich
00:35:30: auch, ich auch.
00:35:30: Es ist so
00:35:31: wundervoll und transformierend und ich weiß jetzt schon, wir werden danach wirklich richtig krasse Nachrichten bekommen, wie viel sich geändert hat.
00:35:39: Weil ich einfach aus meiner Arbeit einfach auch weiß,
00:35:43: was
00:35:43: alleine schon vielleicht ein Abend ausmacht, um so nachhaltige Impulse zu setzen für Veränderung.
00:35:52: Und wir haben jetzt einfach mal drei Tage miteinander.
00:35:54: Das wird so magisch.
00:35:56: Es wird einfach magisch.
00:36:01: Und ich möchte einfach wirklich nochmal betonen, dass unser Retreat sich wirklich so krass von anderen unterscheidet.
00:36:08: Weil du hast es gerade gesagt, wir begleiten nach dem Retreat.
00:36:14: in einem Abstand X, sagen wir mal, zwei Wochen und noch mal vier Wochen danach, die Frauen an einem gemeinsamen Abend noch mal dabei, wozu sie sich entschlossen haben auf dem Retreat, was sie ändern wollen, wo sie in ihre Kraft gehen wollen.
00:36:30: Dabei unterstützen wir sie bei der Integration zu Hause, weil ich möchte jetzt mal sagen, das ist schon ein Schritt zu gehen, an so einem Retreat zu sagen, ich gehe jetzt mein Weg.
00:36:43: ohne Kompromisse und so weiter.
00:36:46: Das ist so kraftvoll.
00:36:48: Und dann gehe ich nach Hause und da ist das alte Leben.
00:36:53: Und das macht dann schon noch mal was.
00:36:56: Und dabei liefern wir einfach wirklich professionelle Unterstützung dabei, diesen Schritt nachher auch zu transformieren in den eigenen Alltag.
00:37:04: Und das ist, das hört sich jetzt so an, wir begleiten an zwei Abenden, aber ich glaube genau das macht den krassen Unterschied noch.
00:37:14: Dass wir noch da sind.
00:37:15: Ja, dass wir noch da sind.
00:37:17: Das ist ein großes Geschenk.
00:37:19: Ich freu mich da wirklich auch sehr drauf.
00:37:20: Bin sehr gespannt, wie viele tolle, neugeborene Frauen nach Hause gehen.
00:37:31: Warum glaubst du, ist es gerade jetzt, in dieser Zeit, die jetzt gerade aktuell hier ist, so wichtig, dass Frauen sich bewusst für solche Räume entscheiden?
00:37:42: Ganz ehrlich, Jasmin, ich glaube, das spürt gerade jeder Mensch selber, dass es hier richtig Krawall gibt auf der Erde.
00:37:51: Viele auch spüren das, oder vielleicht sogar im Ursprung spüren das in ihren Familien.
00:37:57: Also das, was ich wahrnehme, ist wirklich, dass viel Kampfgeist da ist, dass viel... Konfrontation mit alten Glaubenssätzen, mit alten Ängsten, mit alten Wunden, die wir haben, dass die einfach ganz im Kleinen schon da sind und im Großen zeigt sich das.
00:38:14: Also es ist ja, wo jetzt hier Kriege und welche komischen Informationen man ständig bekommt.
00:38:20: Man möchte ja die Hände über dem Kopf zusammen oder sich die Decke nehmen und unter einem einfach Verkriechen sagen, ich kann das alles nicht mehr hören, ich will das nicht mehr hören, ich will jetzt einfach, dass es schön ist.
00:38:34: zu bestehen in dieser Zeit.
00:38:36: Und auch für mich ist es immer ein total wichtiger Punkt, Frieden zu schaffen in mir, damit es dann wirken kann.
00:38:46: Das finde ich ist ein riesengroßer Grund zu sagen, ich gönne mir diese Auszeit, ich gönne mir dieses Retreat, ich gönne mir auch diese kleine Transformationsreise, um zu sagen, ich stärker mich selber, ich komme wieder in meine Mitte, dass ich gesund aus mir heraus wirken kann, dass ich weiß, was ich will und dass ich dann auch klar sein kann und mich nicht noch mehr hin und her schleudern lasse.
00:39:06: Also, dass ich wirklich nicht außerhalb des Tornados mitschleudere, sondern sage, boah, ich stehe hier und ich bin kraftvoll und ich weiß um meine Kraft und dann kann um mich rum passieren, was will und es ist wirklich hart.
00:39:20: Aber ich stehe hier, so.
00:39:22: Und ich denke, wenn jemand da wirklich den Ruf fühlt, zu sagen, ey, das stimmt, das ist richtig so.
00:39:27: Ich weiß überhaupt nicht mehr, wo ich den Schritt hingehen soll, weil es so chaotisch ist auf der Welt in mir drin und um mich rum.
00:39:33: Also dann ist es, glaube ich, ein sehr, sehr wichtiger Schritt, der gegangen werden darf.
00:39:39: Einfach auch, um selber Heilung inneren Frieden zu erfahren.
00:39:44: Ich finde, das ist ein unglaublich wichtiges Sein, dann.
00:39:49: Ja.
00:39:49: Punkt.
00:39:50: Ich hätte, genau, ich hätte auch noch eine Frage in diesem Zusammenhang mit mich, weil ich kenne dich jetzt auch schon eine Weile und auch ein bisschen deine Geschichte.
00:39:59: Und ich weiß, dass du vor einigen Jahren ein Burnout hattest und ich würde das mal interessieren aus deiner Sicht.
00:40:07: Wenn du glaubst, hättest du so einen Retreat gehabt, wie wir es jetzt anbieten oder auch vielleicht mehrere.
00:40:12: Glaubst du, das hätte verhindert werden können?
00:40:14: oder glaubst du, du hättest, du wärst nicht so reingeschlittert, wie du reingeschlittert bist?
00:40:20: Ja, also es ist eine gute Frage.
00:40:26: Ich glaube, wenn ich bereit dazu gewesen wäre, zu so einem Retreat wie wir es geben, hinzugehen, dann kann ich mit Sicherheit sagen, dass es mir nicht so passiert wäre.
00:40:40: Also das kann ich glaube ich unterschreiben.
00:40:43: Nur aus heutiger Sicht weiß ich nicht, ob ich damals dazu bereit gewesen wäre, den Schritt zu gehen auf so ein Retreat zu gehen.
00:40:52: Weil ich habe mich damals, so wie ich es vorhin beschrieben habe, auf dieser Autobahn befunden.
00:40:59: Und zwar nicht nur mit Hundert und Achtzig, sondern ich glaube mit zwei Hundert und Vierzig bin ich da lang gerast.
00:41:05: Und hatte links und rechts Meterruhe Leitplanken.
00:41:10: Und ... Hätte ich einen Raum gefunden, wo ich mich wirklich hätte öffnen und fallen lassen können, dann hätte ich das erkannt.
00:41:20: Was ich auf dieser Autobahn rasel und wahrscheinlich so gar nicht mal mehr das Licht in dem Tunnel gefühlt sehe.
00:41:26: Das hätte ich dort mit Sicherheit erkannt.
00:41:30: Aber du bist so schnell gewesen, dass du gar nicht gesehen hast.
00:41:33: Ja.
00:41:33: Das ist ja hier an Angebote gehabt.
00:41:34: Ja, nee.
00:41:35: Nee,
00:41:36: hab ich nicht gesehen.
00:41:38: Aber ich bin davon überzeugt, hätte ich damals so einen Raum gehabt.
00:41:42: hätte es diesen Raum gegeben, dann wäre mir das sicherlich nicht passiert.
00:41:48: Also meinst du, es hat auch durchaus präventive ...
00:41:52: Ja, definitiv.
00:41:54: Also ich erleb das ja auch immer wieder in meiner täglichen Arbeit, wo ja genau solche Frauen auch zu mir kommen.
00:41:59: Und ich sage, also du musst diesen Weg, den ich gegangen bin, definitiv nicht gehen.
00:42:05: Bei dir muss es nicht so weit kommen.
00:42:07: Und die gehen natürlich auch, die lassen sich eine Weile von mir begleiten.
00:42:12: Und die kommen und sind wirklich gefühlt zerstört.
00:42:17: Also ich erkenne mich da so gut darin wieder, wie diese Frauen zu mir kommen.
00:42:21: Und die gehen als ganz krachtvolle Frauen.
00:42:25: Die wissen auf einmal, was sie wollen.
00:42:26: Die wissen auf einmal, was für sie zählt im Leben.
00:42:29: Welche Werte sie haben, welche Bedürfnisse sie haben.
00:42:32: Und sie haben vor allem verstanden nach diesen... eigenen Werten und Bedürfnissen zu leben.
00:42:39: Genau.
00:42:40: Das ist das.
00:42:43: Das ist der Punkt.
00:42:43: Das ist natürlich auch eine Entscheidung zu sagen, hey, es war so beschissen jetzt.
00:42:48: Entschuldigung, dieses Wort.
00:42:49: Aber ich entscheide mich, dass es jetzt nur noch besser werden kann.
00:42:53: Und das ist ein Weg.
00:42:55: Und ich glaube
00:42:56: manchmal,
00:42:57: ja, total toller Weg.
00:42:59: Und ich glaube manchmal bei mir, mein Weg, der musste einfach so sein.
00:43:03: Das ist
00:43:04: voll gut.
00:43:05: Ja, glaub ich, weil ich mein Burnout im Nachgang als mein größtes Geschenk erachte.
00:43:09: Und ich natürlich heute
00:43:12: so
00:43:12: unglaublich vielen Frauen genau damit helfen kann.
00:43:15: Mhm.
00:43:16: Ja.
00:43:16: Weil die Zeit war echt schwer.
00:43:18: Und das war wirklich herausfordernd.
00:43:20: Und wenn da ... Und ich erinnere mich noch so gut daran, ne, als ich dieses Burnout bekommen habe.
00:43:27: Da war auf einmal gefühlt nichts mehr von mir da.
00:43:31: Nichts.
00:43:31: Man muss dazusagen, ich war schwanger in der zwanzigsten Woche.
00:43:36: Und da war, da ist alles weggebrochen.
00:43:39: Alles, wodurch ich mich davor definiert habe, alle Rollen, alles, alle Schichten, die ich mir so meterdick aufgebaut habe, die sind mit diesem Tag, mit dieser Erkenntnis.
00:43:51: Entschuldigung für die Wortwahl.
00:43:52: Fuck, ich bin jetzt am Arsch.
00:43:56: Alles weggefallen.
00:43:57: Und dann war ich gefühlt für mich niemand mehr.
00:44:00: Ich war niemand.
00:44:02: Ich habe mich gefragt, wer bin ich denn eigentlich?
00:44:06: Was will ich denn überhaupt?
00:44:09: Wozu bin ich überhaupt hier auf dieser Welt?
00:44:12: Und ich möchte mal sagen, ich habe per se ein sehr starkes Mindset, schon immer gehabt.
00:44:19: Und das kann positiv, aber auch negativ sein.
00:44:24: Man kann es so oder so sehen.
00:44:26: Aber wenn eine Frau das nicht hat und da so kraftvoll herausgeht, das kann einfach auch echt schwierig sein.
00:44:33: Das ist eine Erfahrung, wo man nach dem ersten Blick erst mal sagt, braucht man nicht.
00:44:38: Also im Idealfall holt man sich davor Unterstützung, wenn man in sich selber schon merkt, so... Mir wächst irgendwie alles über den Kopf.
00:44:46: Ich komme gar nicht mehr richtig klar.
00:44:47: Ich fühle mich, als ob ich gar nicht mehr ich bin, als ob ich nur noch funktioniere.
00:44:51: Und es geht so
00:44:52: vielen
00:44:53: Frauen genauso.
00:44:54: Und das erschüttert mich, dass natürlich auch so die gesellschaftlichen Anforderungen, gerade von uns Frauen, so krass viel erwarten.
00:45:05: Oder wir an uns selber auch die Erwartung stellen, muss man ja vielleicht auch fairerweise so sagen.
00:45:12: da einmal diesen Reset-Knopf zu drücken oder erst mal auf die Stop-Taste, das ist glaube ich erst mal das Wichtigste.
00:45:19: Und dieses Retreat ist die Stop-Taste, die man ganz bewusst wählt zu drücken.
00:45:25: Und hätte es damals so etwas für mich gegeben,
00:45:30: ich glaube,
00:45:31: ja, dann wäre das nicht passiert, dann wäre ich da hingegangen und dann hätte ich auf einmal gemerkt, war krass, was gibt es denn da noch?
00:45:37: Alles, oh mein Gott, man kann ja nicht
00:45:41: so, ja.
00:45:42: Danke für die Antwort.
00:45:44: Danke, dass du uns daran teilhaben lässt.
00:45:46: Ja, sehr
00:45:46: gerne.
00:45:49: Und dann würde ich jetzt wieder einsteigen.
00:45:52: Ich habe da nämlich noch eine ganz wichtige Frage an dich.
00:45:55: Was glaubst denn du für welche Frau ist unser Retreat, Root Release and Rise gedacht
00:46:02: und
00:46:03: ganz wichtig, für welche Frau?
00:46:05: ganz bewusst nicht?
00:46:08: Ja, also für welche nicht, würde ich denken.
00:46:11: Frauen, die weder Lust haben, sich mit sich selber zu beschäftigen, die keine Lust haben, auf Veränderungen oder auf transformative Prozesse, die keine Lust haben, hinzuschauen und die denken, nö, ist doch alles in Ordnung, kommt schon irgendwie durchs Leben.
00:46:30: So, und die kein Bock drauf haben, sich auch nicht gerufen fühlen.
00:46:33: Also, die brauchen das nicht.
00:46:34: Die können sich das jetzt hier noch zu Ende anhören oder nicht.
00:46:38: Oder auch welche, die denken, das ist jetzt vielleicht ein Wellness-Wochenende oder so, gell?
00:46:41: Ja,
00:46:41: das stimmt.
00:46:42: Das muss erwähnt werden.
00:46:43: Also wirklich Wellness nur pur wird es nicht.
00:46:46: Ich glaube, es wird wirklich sehr schön auch.
00:46:47: Wir werden sehr viele schöne Wellness-Momente haben.
00:46:50: Aber es wird eben halt doch auch viel um Veränderung und um Wirksamkeit gehen, um das, was wir eben halt jetzt wirklich brauchen, dass wir hingucken und wahrscheinlich könnte es auch möglich sein, dass ein, zwei Tränchen fließen und viel geatmet werden muss.
00:47:05: Genau.
00:47:07: Und wenn man da keine Lust drauf hat, dann sollte man das einfach nicht machen.
00:47:11: Aber wenn man spürt, hey, oh, genau das ist es jetzt.
00:47:15: Und schon allein beim Gedankenrutschen ein bisschen die Schulter nach unten und der Atem wird so, oh Gott, das bräuchte ich eigentlich.
00:47:21: Und eigentlich geht es mir genauso, wie sie es mir gerade bespürt.
00:47:24: beschrieben hat, also, dass du nicht mehr weißt, wo steht mein Kopf, wo.
00:47:27: ich weiß gar nicht mehr meine Mitte, wo sind meine Bedürfnisse?
00:47:30: Ich kann meine Grenzen überhaupt gar nicht mehr formulieren.
00:47:33: Ich hab den Andruck, alle, ich bin in Mülleimer für alle, die kippen nur ihr Zeug ab oder alle überrennen mich und sind nur hin und her.
00:47:41: Und ich brauche dringend eine Stopptaste.
00:47:43: Und ich brauche mal drei Tage nur für mich, nur einen Raum, wo ich gehalten werde und wo ich so sein kann oder mich wieder entdecken darf.
00:47:52: Dann... Ist das was?
00:47:54: Dann ist es was.
00:47:55: Und dann bitte von Herzen gerne seid ihr willkommen.
00:47:58: Und das ist für mich ein oder für uns beide ein großes Geschenk, euch dabei begleiten zu dürfen.
00:48:03: Also das ist... Das
00:48:04: größte.
00:48:05: Das größte.
00:48:06: Ich kann es gar nicht anders sagen.
00:48:08: Du kannst auch gerne noch sagen oder ergänzen, was dir eingefallen ist, aber das fühle ich jetzt so, dass das gerade...
00:48:12: Nee, fällt mir nichts mehr ein.
00:48:14: Also wirklich, ne?
00:48:15: Also nochmal, ich möchte es wirklich betonen, dass du und ich, dass das für uns echt das größte ist, ne?
00:48:22: Also...
00:48:23: Es ist ein Herzensprojekt.
00:48:24: Total.
00:48:28: Und Caroline, jetzt stell dir mal vor, eine Frau hört diesen Podcast und spürt innerlich, boah, so wie du es gerade gesagt hast.
00:48:35: Boah, das spricht mich so an.
00:48:36: Eigentlich bräuchte ich es jetzt gerade.
00:48:38: Und wir kennen das alle.
00:48:41: Da kommen
00:48:41: dann diesen selbst sabotierenden Gedanken wie, boah.
00:48:45: Vielleicht ist es noch nicht der richtige Zeitpunkt, vielleicht muss ich noch warten, vielleicht bis die Kinder ein bisschen größer sind oder vielleicht ist mir das gerade zu teuer oder vielleicht später.
00:48:57: Wir alle kennen ja diese Gedanken auch.
00:49:00: Was würdest
00:49:01: du dann genau so einer Frau sagen?
00:49:05: Ja, würde ich sagen.
00:49:07: Vielleicht, aber auch alles viel leichter nach diesem Wochenende.
00:49:14: Also es ist natürlich kannst du dir alles erzählen und du kannst dich immer fragen.
00:49:20: Ja, vielleicht so, vielleicht so, vielleicht so.
00:49:24: Aber vielleicht wird es einfach auch wirklich leichter und besser danach.
00:49:29: weil du viel mehr über dich weißt, weil du viel größeren Bezug zu dir hast, weil du auch ganz anders mit Fülle umgehst, weil du ganz anders wieder zu deinen Kindern zurückkommst.
00:49:39: Also ich kann das von mir auch sagen, ich war als meine Kinder ganz klein, da habe ich auch gedacht, boah, ich verzug gerne mal eine Woche einfach, wann dann gehen, ich würde gerne mal rausgehen.
00:49:47: Ich habe das damals nicht gemacht, ich bereute es heute noch.
00:49:50: muss ich ganz, ganz ehrlich sagen.
00:49:51: Ich denke mir so, Mann, wenn ich arbeiten war, ich war teilweise richtig lang auch weg arbeiten, das habe ich immer gemacht.
00:49:57: Da gab es gar keine Diskussion.
00:49:59: Ich habe das allererste Mal wirklich erst als die Kinder viel, viel größer waren, gesagt so.
00:50:04: Und jetzt, jetzt gehe ich los.
00:50:06: Und ich würde denken, es war... eigentlich schon viel früher dran.
00:50:10: Und aus meiner Erfahrung würde ich sagen, mach das.
00:50:13: Ihr seid so gestärkt, ihr kommt so gestärkt zurück und ihr erfahrt so viel über euch.
00:50:17: Und das ist ein so schöner Weg, den man dann geht.
00:50:20: Also ein so wertvoller
00:50:21: Weg.
00:50:22: Ja, und sind wir mal ehrlich, es sind ja nur drei Tage.
00:50:25: Es sind nur drei Tage.
00:50:26: Nur drei Tage.
00:50:26: Die natürlich aber wirken die nächsten Jahre.
00:50:31: Ja.
00:50:31: Man kann sich natürlich auch überlegen, das muss ich ganz ehrlich sagen.
00:50:35: das dann auch mal wieder zu wiederholen.
00:50:37: Also man merkt, glaube ich, man wird diesen Wert eines Retriebs wirklich für sich erkennen, wenn man eins gemacht hat.
00:50:45: Weil da so viel mit einem selber passiert, dass man sagt, ja, brauche ich eigentlich jedes Jahr einmal, weil ich mich ja entwickeln will, weil ich hergestärkt werden möchte.
00:50:57: Aber du kannst auch eins machen und sagen, ich bin so satt davon.
00:51:01: Und... Nehmen das mit in mein Leben und das reicht.
00:51:04: Und für manche einen reicht auch eins.
00:51:05: Also das sind ja die Menschen ganz, ganz unterschiedlich.
00:51:08: Aber dass es Veränderung bringt, das ist garantiert.
00:51:11: Und auch in eine gute Richtung.
00:51:13: Es wird sicherlich nicht ein Disaster geben danach.
00:51:17: Woran erkennt eine Frau aus deiner Sicht, dass genau jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich für ein Retreat und natürlich auch für sich selbst zu entscheiden?
00:51:32: Ich denke, dass... Also von meiner Erfahrung her spürt sie es an dem Moment, wo sie es hört.
00:51:40: Also das kann ich niemandem sagen.
00:51:43: Ich kann sagen, klar ist es jetzt ein toller Zeitpunkt, weil der Frühling kommt, weil wir das Alte loslassen und weil man nochmal neu startet.
00:51:50: Aber das Retrit wird im Mai stattfinden.
00:51:53: Da werden wir schon wieder ganz anders mit der Natur sein.
00:51:55: Da werden wir neu in dem Jahr sein.
00:51:57: Also es gibt so viele, ich kann dir tausend Gründe sagen, warum das ganz toll ist auch jetzt.
00:52:03: Aber ich glaube, dass jetzt muss jeder für sich selber finden.
00:52:06: Also, dass es genau jetzt richtig ist, das zu tun, dass die Frau, die das jetzt wird, wird das wissen.
00:52:14: Da vertraue ich einfach unseren Klientinnen auch.
00:52:16: Oder diesen Frauen, die den Weg zu uns finden.
00:52:19: Ja,
00:52:20: glaube ich auch.
00:52:23: Liebe Caroline, wir sind am Ende angelangt.
00:52:28: Das war intensiv, ja.
00:52:30: Und ich danke dir vom ganzen Herzen für diesen Tiefen und ehrlichen Austausch mit dir, es war mir wie immer ein riesen, riesen Fest mit dir.
00:52:40: Ja,
00:52:40: es war eine große Freude.
00:52:41: Ich danke dir sehr.
00:52:42: Ja, für die Einladung, für die Möglichkeit, dass wir das zusammen machen.
00:52:45: Dass wir unsere Herzensprojekte sozusagen, dass die so gemetscht haben und wir sagen, wir schaffen diesen Raum.
00:52:51: Und das ist für mich auch was sehr Besonderes.
00:52:52: Ich freue mich sehr drauf, ja.
00:52:54: Ja, und ich freue mich auch über alle Zuschauer, die hier waren und zu Hörerinnen.
00:52:59: die sich die Zeit genommen haben, so lange zu lauschen.
00:53:02: Und ja, vielleicht sehen wir ja den einen oder die eine oder andere und gehen ein Stück intensiven schönen Weges miteinander.
00:53:10: Das würde mich sehr freuen.
00:53:11: Vielen, vielen, vielen Dank.
00:53:13: Danke dir.
00:53:14: Und jetzt noch für alle Hörerinnen und Hörer, die jetzt vielleicht noch neugieriger gemacht wurden, unser Root Release in Rise.
00:53:24: Women's Soul Retreat findet vom Zweihnzwanzigsten bis zum Vierundzwanzigsten Mai auf dem Schloss Hohenfels am Bodenseestadt.
00:53:33: Und jetzt ganz wichtig noch aufgepasst, bis zum Fünfzehnten Februar könnt ihr euch noch den Early-Bird-Preis sichern.
00:53:40: Und alle Infos zu diesem Retreat findet ihr dann in den Show Notes.
00:53:45: und ganz wichtig, bei Fragen dürft ihr euch natürlich jederzeit herzlich gerne an uns wenden und wir bedanken euch ganz herzlich fürs zuhören und sagen bestimmt bis bald, oder?
00:54:00: Bis
00:54:00: bald.
00:54:00: Tschüss.
Neuer Kommentar